gehring1Die Stifterin

Geschichte der Osthushenrich-Stiftung

Margot Gehring, geb. Osthushenrich hat zu Lebzeiten verfügt, dass ihr gesamtes Vermögen in eine Stiftung, die Familie-Osthushenrich-Stiftung, eingebracht wird.
Nach ihrem Tod am 15. Juli 2006 ist die Stiftung ins Leben gerufen worden.

Margot Gehring wurde als erstes Kind der Eheleute Karl und Karin Osthushenrich, Inhaber der Firma Osthushenrich & Söhne Kistenfabrik, später O & S Polstermöbelfabrik Gütersloh, am 12. Mai 1943 in Bielefeld geboren. Ihr Bruder Karl-Friedrich Osthushenrich wurde am 28. Januar 1947 geboren.

Nach ihrem Abitur 1963 in Gütersloh studierte Margot Gehring Betriebs- und Volkswirtschaftslehre an der Universität in Köln. Dieses Studium schloss sie als Diplom-Kaufmann 1967 ab. Während der Semesterferien hat sie diverse Praktika bei Banken und Wirtschaftsunternehmen absolviert. Unmittelbar danach trat sie in die Firma O & S ein, die nach dem Tod des Vaters seit 1957 von der Mutter geleitet wurde.

Margot Gehring arbeitete sich schnell in das Unternehmen ein und übernahm ab 1970 Geschäftsführeraufgaben. Sie arbeitete einige Jahre mit ihrem Bruder zusammen, der Anfang der 80er Jahre aus dem Unternehmen ausschied. Margot Gehring hat das Unternehmen sehr erfolgreich geführt und entschloss sich 1991 – da sie kinderlos war – das Unternehmen an die Polstermöbelfabrik Anstoetz in Bielefeld zu verkaufen.

Margot Gehring hat während ihrer aktiven unternehmerischen Zeit auch ehrenamtliche Tätigkeiten wahrgenommen. So war sie sehr aktives Mitglied bei der Organisation „Die jungen Unternehmer“. Sie war annähernd 20 Jahre ehrenamtliche Handelsrichterin. Hierfür hat sie das Bundesverdienstkreuz erhalten.

Margot Gehring war in erster Ehe mit Jochen Berg aus Bielefeld und in zweiter Ehe mit Werner Gehring aus Gütersloh verheiratet.